Herstellungsprozess

Warum Ultraschall? 

Bei der Wahl für die Ultraschalltechnik als Extraktionsmethode sind die Argumente der Effizienz, Zuverlässigkeit und einfachen Bedienung maßgeblich gewesen. Außerdem ist die Ultraschallextraktion eine nicht-thermische und somit eine sehr milde Methode, wodurch eine Zersetzung der Extrakte verhindert werden kann. Bei der Auswahl der zu verwendenden Hanf-Rohmasse ist der Gesamtgehalt an Cannabinoiden ausschlaggebend auf den Ertrag nach der Extraktion. Weitere Faktoren wie die Restfeuchte, der Anteil an Samen und Stängeln und der Prozess des Häckselns beeinflussen Qualität und Ertrag. Durch unsere Erfahrung bei der Extraktion von Nutz-Hanf wissen wir worauf es ankommt, und können Ihnen den bestmöglichen Service in Sachen Beratung und Durchführung der Extraktion geben. Für eine optimale Lösung der Cannabinoide und Terpene legen wir die Hanfmasse einige Stunden in Ethanol ein. Ethanol gilt als zuverlässiges Lösungsmittel in Sachen Cannabis und lässt sich anschließend auch mit geringem Aufwand destillieren und vor allem auch wieder gewinnen. Der Umwelt zur Liebe geht mit diesem Prozess kaum Ethanol verloren und lässt sich fast vollständig wiedergewinnen. Anschließend installieren wir die Sonotrode auf dem Behälter mit der eingelegten Hanfmasse. Mit einem passenden Rührwerk können wir sicherstellen, dass sich keine "toten" Winkel bilden. Innerhalb weniger Minuten können wir die Masse beschallen und können Parameter wie Temperaturentwicklung, Druck und Beschallungsdauer kontinuierlich während des ganzen Beschallungsprozesses steuern und anpassen. Doch was passiert eigentlich genau während der Beschallung? Die Ultraschallextraktion basiert auf sich wiederholenden Hochdruck- und Niederdruck-Zyklen. Durch die Schallwellen des Ultraschalls (∼ 20-26 kHz) werden im Medium alternierende Hochdruck- und Niederdruckzyklen erzeugt, die ca. 20.000 Mal pro Sekunde wechseln. Durch die hohen Kräfte perforieren die Zellwände und generieren dadurch einen hohen Stoffaustausch zwischen dem Zellinneren und dem umgebenden Lösungsmittel. Dieser Prozess lässt sich beliebig oft wiederholen und durch die Flexibilität der Sonotrode lassen sich innerhalb kürzester Zeit hohe Mengen Hanfmasse für den kommerziellen Gebrauch extrahieren.

Destillation

Mit Hilfe von mehreren Rotationsverdampfern können wir einfach und effizient große Mengen Ethanol destillieren. Durch die präzise Einstellung der Temperatur können wir den optimalen Siedepunkt des Ethanols von ca. 79 Grad bestimmen ohne dabei andere unerwünschte chemische Prozesse des Extrakts auszulösen. Nach wenigen Stunden bleibt dann ein hochqualitatives Vollspektrum-Destillat zurück. Dieses lassen wir bei Raumtemperatur auskristallisieren. Durch unabhängige Labore lassen wir uns das Vollspektrum-Destillat auf seine Reinheit/Qualität und Inhaltsstoffe analysieren und kann im weiteren Verlauf zu verschiedene CBD Produkte wie z.B. CBD Vollspektrum Öle oder zu Kosmetikcremes weiter verarbeitet werden.

Winterisierung - Der Prozess nach der Beschallung

Nach der Beschallung filtern wir die Hanfmasse aus dem Ethanol. Zurück bleibt Ethanol voller wertvoller Cannabinoide und Terpene. Jedoch haben sich auch unerwünschte Bestandteile der Pflanze mit gelöst wie zum Beispiel Lipide. Lipide sind Fettsäuren und bewirken ein weniger transparentes Extrakt. Werte können beeinträchtigt werden und die Qualität ist eher Durchschnitt. Um unerwünschte Fettsäuren und Wachse zu isolieren nutzen wir den Vorgang der Winterisierung. Was passiert während der Winterisierung? Cannabinoide haben den Vorteil, dass sie auch bei sehr kalten Temperaturen von -20 bis -80 Grad Celsius löslich bleiben. Bei Lipiden ist das nicht der Fall. Bereits nach 24-48 Stunden fallen die unerwünschten Fettsäuren aus. Eine Abschöpfung der Lipide ist dann problemlos möglich und zurück bleibt ein hoch qualitatives Extrakt. Um den erfolgreichen Prozess der Winterisierung zu belegen, erproben wir mit einer kleinen Menge anschließend auf eine erfolgreiche Durchführung. Gegebenenfalls wiederholen wir den Prozess bis zur vollständigen Lösung der Lipide. Anschließend muss nur noch das Ethanol destilliert werden.

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